Lampenfieber bei öffentlichen Auftritten

Öffentliche Auftritte, Präsentationen, Ansprachen und Reden vor Gruppen, führen bei vielen Menschen zu Lampenfieber. Dabei kann es auch Spaß und Freude machen vor Menschen zu sprechen und man kann trainieren und das Rampenlicht genießen.

Alle sind da, das Publikum wartet, nur die Vorgesetzten kommen nicht bei. Endlich kann es losgehen, ich klammere mich an meinen Laserpointer, die Knie sind weich, gefühlt bin ich Schweißnass, die Stimme klingt brüchig und dünn und ich bringe es irgendwie hinter mich. Die Zuhörer klopfen verhalten so hört sich Mitleid an.

Diese Lampenfieber-Erzählung eines unserer Teilnehmer ist nichts Außergewöhnliches. Schlechte Erfahrungen bei Auftritten, Vorträgen und Präsentationen führen oft zur Angst davor, dass es wieder passiert und man wieder solche Angst hat vor Leuten zu sprechen. Die resultierende Erwartungsangst und das Lampenfieber macht es oft unheimlich schwer, dem Publikum, Mitarbeitern oder Vorgesetzten unbefangen und kompetent gegenüber zu treten. Eine Angst-Spirale oder Teufelskreislauf beginnt, aus der man nur schwer herauskommt. Hier gilt es das Lampenfieber wirkam abzubauen!

Viele Ratgeber sagen, etwas Lampenfieber, etwas Aufregung an und für sich, ist in einem gewissen Ausmaß nicht schlimm. Es gibt die Laienthese, dass man für einen guten Auftritt ruhig etwas Adrenalin braucht. Der Stress in der richtigen Dosierung macht in der Laiensicht wach und konzentriert. Wer an Lampenfieber, massiver Nervosität und Auftrittsangst leidet, ist da völlig anderer Meinung. Als Diplom-Psychologe, der mit sehr vielen Menschen am Thema Lampenfieber und Auftrittsangst arbeitet, bin ich der Auffassung, es braucht weder Lampenfieber noch Nervosität und Auftrittsangst.

Es braucht Präsenz, Wachheit, Kraft und die richtige Dosis Körperspannung und Spannkraft. Aufbauen lässt sich Bühnenpräsenz und Vortragssicherheit völlig ohne Aufregung und Lampenfieber. Kraft und positive Energie und Körperspannung helfen sogar das Lampenfieber deutlich zu reduzieren.

Wie kommt es zu Lampenfieber, Auftrittsangst und Panik bei Auftritten?

Wie kommt es zur Panik bei Auftritt, Präsentationen und Reden vor Gruppen? Lampenfieber ist eine Mischung aus körperlichen Lampenfieber-Automatismen, unguten Erfahrungen und der Angst vor negativen Bewertungen, der Wahrnehmung von Gefahr und Bedrohung plus eine hohe nervliche Erregung.

Viele Lampenfieber-Betroffene sehen das Publikum als negativ bewertend. Ein Teilnehmer beschrieb seine Lampenfieber-Erfahrung sogar einmal so, "da warten die Wölfe, um mich armes Schwein, in Stücke zu reißen".

Lampenfieber abbauen durch ein realistisches Bild. Die Zuhörer sind mit dem Redner / der Vortragenden auf Augenhöhe. In vielen Fällen haben die Vortragenden sogar einen Know-how- und Wissensvorsprung, sind durch Ihre Vorbereitung besser als die Gruppe. Wer das Publikum nicht mehr als Feind sieht, hat es leichter und freut sich, dass die Leute zuhören. So gelingt es leichter das Lampenfieber abzubauen.

Lampenfieber abbauen: Wirkliche Kontrolle über das Lampenfieber und die Auftrittsangst!

  • Die Angst nicht verdrängen, sondern sich mit ihr aktiv und mit den richtigen Werkzeugen auseinandersetzen, ist wichtig. Die Aufregung zu akzeptieren und mit den richtigen Tools der Nervosität aktiv und wirksam zu begegnen, macht es definitiv leichter auf die Bühne zu gehen oder einen Vortrag zu halten.
  • Wenn unsere Teilnehmenden merken, sie können so die Symptome deutlich reduzieren, gibt das wieder Kontrolle und hilft die Situation und sich selbst im Griff zu haben.
  • Die Teilnehmerinnen lernen, das Lampenfieber abzubauen und die Nervosität zu beherrschen. Wenn also jemand bemerkt, dass die Stimme zittert, kann durch passende Werkzeuge, die Stimme wieder ruhig, fest und sicher werden. Wenn die Hände zittern, helfen die Werkzeuge rasch und unauffällig das Zittern zu reduzieren.
  • Ein Werkzeug ist besonders wirksam: Direkt aktive Übung. Deswegen haben wir viele aktive Übungen in unseren Seminaren. Die Teilnehmenden, werden aktiv gefordert und üben von der Vorstellungsrunde, über Frontalpräsentationen, Reden und Ansprachen, bis hin zu unvorbereiteten freien Reden.